Markano
Holzfachzentrum

Für Bauherren, die gern weiter vorausdenken.

Trocknung

Besonderes Augenmerk erhält die langsame Trocknung unserer verwendeten Kiefernhölzer. Zunächst ruht die gefällte Kiefer für einige Wochen, um Wasser an die belassene Krone abzugeben. Nach einer ausdauernden, natürlichen Trocknung in unseren Freiluftlagern wird dem Holz mit einer technischen Kammer-Trocknung computergesteuert solange Restwasser entzogen, bis wir die angezielte Holzfeuchte von mindestens 9% ± 2% erreicht haben - ideal für die Gleichgewichtsfeuchte in allseitig geschlossenen Bauwerken mit Heizung.

Konstruktion

Die langlebig ebenmäßige Glätte unserer Dielen geht zurück auf ein Konstruktionsdetail im Millimeterbereich: durch einen präzise kalkulierten Versatz in der Nut-Feder-Verbindung schließen die Oberwangen der MARKANO® Diele zuverlässig dicht an.

Die MARKANO® Diele enthält vier Entlastungsnuten, die auch gröbere Veränderungen der relativen Raumluftfeuchte hervorragend abfangen. Die gefürchteten Schüsselungseffekte großflächiger Holzböden können dadurch nahezu ausgeschlossen werden.

In den Qualitätsmerkmalen unserer MARKANO® Diele wird einmal mehr deutlich, dass dieses Produkt für Kunden geschaffen wurde, die regelmäßig bauen und nachhaltige Qualität gewährleisten müssen, um ihrerseits Kundenzufriedenheit zu sichern.

Eine Vorstellung, wie Ihr Projekt mit einer MARKANO® Ausstattung wirken kann, erhalten Sie hier.

Man sagt, Brandenburgs Städte seien auf Sand gebaut. Richtig ist: auf Märkischem Sand und Märkischen Kiefernstämmen.

Man kann über Brandenburger Bauwerke sagen, was man will - sie stehen. Der Berliner Reichstag zum Beispiel, Fundament deutscher Regierungspolitik, ruht auf 2500 massiven Stämmen aus Märkischer Kiefer. Und zwar seit anno 1884.

Dass die Märkische Kiefer besonders langlebig die Witterungen des Erdbodens mit Grundwasser und Insektenwelt überdauern kann, begründet sich in ihren regional typischen Wachstums- und Lebensbedingungen. Der außergewöhnlich karge trockene Sand der Brandenburger Landschaften lässt die Märkische Kiefer nur langsam wachsen. Sehr langsam.

Ein Merkmal des langsamen Wachstums sind die eng sitzenden Jahresringe - das Holz der Märkischen Kiefer ist signifikant feinjährig. In der Feinjährigkeit der Märkischen Kiefer begründen sich nicht nur ihre festen Holzstrukturen und ihre prägnante Stabilität. Insbesondere bei größeren Deckbreiten entfaltet feinjähriges Holz eine einzigartige Ästhetik.

Bevor die Kiefer zu einer Größe erwachsen ist, aus der sich mühelos über acht Meter lange Dielen gewinnen lassen, hatte sie angemessen Zeit, alle wertvollen Holzinhaltsstoffe anzureichern. Dazu zählen vor allem auch jene feinen Öle und Harze, die für einen natürlichen Schutz gegen Insekten und Pilze grundlegend sind.

Es zahlt sich am Ende sichtbar aus, dass unser Holz einem nachhaltigen Anbau entstammt, in dem ganz gelassen auf chemische Holzschutzmittel und Veredler verzichtet werden kann.

Noch aus den Tagen der Unternehmensgründung (anno 1920) hat sich die typische Einschlagzeit unseres Kiefernholzes tradiert: Während in eisigen Winternächten der Vollmond steht, herrscht Ruhe im Baum. Wenn sein Wasser verharrt, erstarrt die innere Struktur. Das Holz befindet sich in einem festen nahezu stammtrockenen Zustand, ein physikalisches Zauberstück der Natur. In diesem außergewöhnlichen Moment fällen wir die Kiefer.

Dass die Kiefer im Dezember-Januar zudem in einem Moment gefällt wird, in dem Vegetation und Waldbewohner am geringsten belastet werden, ist nicht nur der guten alten Brandenburger Sitte, sondern modernen Erkenntnissen einer nachhaltigen Forstwirtschaft geschuldet.

Der respektvolle Umgang mit dem Naturwerkstoff Holz ist Teil unserer Philosophie: Wir sind überzeugt, dass sich diese naturverbundene Auseinandersetzung mit dem Material letztlich in ein unverwechselbares Wohngefühl einträgt.

Märkische Kiefer. Urstämmig. Regional produziert, überregional berühmt.